Mein Weg mit Klang und Berührung fing eigentlich damit an, dass wir damals, 1970,  in unserer Wohngemeinschaft die Reste eines Klavieres hatten, nämlich den Rahmen mit den Saiten. Die 70 ger Jahre, eine Zeit des Aufbruchs und der Suche nach einer neuen Art des Miteinander und der Liebe zu sich selbst. Ich begann eines Tages mit den einzelnen Saiten zu spielen, zu experimentieren, spielte mit einfachen Resonanzen und war ergriffen, wie mich diese Resonanzen berührten. Ich machte Erfahrungen einer tiefen Stille und Präsenz in mir und aus diesem berührt sein stieg ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und Liebe in mir auf. Hier begann meine bewußte Suche, nach den verborgenen Schätzen in uns selbst, in mir selbst.

Ich vertraue mich der tragenden Kraft des Lebens an

Meine Gruppen/Ausbildungen dann in den 70 ger Jahre:
– erste Sensitivity-Selbsterfahrungsgruppen und TM-Meditationen (Uni Kiel)
– Sozialpädagogische Ausbildung zum Erzieher in Kiel
– Körpertheater und Mime Ausbildung in Berlin und Paris

1984 die Geburt meiner Tochter Anna Sanae (Hausgeburt)und die Geburt des Papa in mir, war ein so transformierendes Erlebnis, wie ich nie es hätte mir vorstellen können.
Dabei zu sein, wie dieses wunderbare Wesen ihr Erdendasein beginnt, ihre Verletzlichkeit und ihre stille Hingabe zu spüren, ihr Vertrauen, jenseits von Worten und Konzepten,
hat mich zu tiefst berührt. Es hat mich auch gleichzeitig erschüttert, in der Erkenntnis, wie ich, wie wir alles, wirklich alles kontrollieren, lenken und unseren Konzepten oder
unseren Ängsten anpassen wollen. Wir verpassen dabei das wesentliche, die Lebendigkeit des Augenblicks, das Wunder und die Schönheit des Neuen.


1980-2000 verschiedene Therapie-Ausbildungen (Rebalancing, Gestalt, Pränatale Therapie, Fussreflexzonen, Energiearbeit nach Kishi und Michael Barnett, Astrologie, CIP (coaching in process)
sowie intensive Erfahrungen in der Begegnung mit dem Buddhismus und Sufismus
2002 – 2004 Jin Shin Jyutsu-Professional, Dorn-Breuss Methode
1986 begann die intensivere Beschäftigung und das experimentieren mit Klang, Klangräumen und deren Wirkung auf Körper und Geist. Ich wünschte mir, die Arbeit mit den Händen mit heilenden Klängen zu unterstützen.

In der Zeit von 1980 bis 1990 besuchte ich drei mal für je 6 Monate den Ashram meines spirituellen Lehrers in Indien. Er öffnete mir die Augen und vor allem das Herz für mich selbst und meinen Weg. Er machte mir Mut meine Wahrheit und meine Kunst zu leben in mir zu entdecken. Es war und ist ein Weg des Erwachens aus meinem Traum der Gewohnheiten und Konditionierungen, die mir die Verbindung zur mir, zu meiner Authentizität versperrten. Ich ahnte vorher nicht, wie tief und unbewusst unsere Verletzungen und Konditionierungen sind und wie sehr wir an ihnen hängen. Sie sind unsere Identität geworden, zu einer zweiten Haut, wie ein unverzichtbarer Teil von uns selbst. Wie ein Panzer, der uns vor Verletzungen schützen soll und wir dann zu diesem Panzer werden. Es ist immer wieder wie ein kleiner Tod, wenn mir wieder ein Muster bewusst wird und ich beobachte, wie Verhalten, Emotionen automatisch ablaufen. Sie sind mir so nah, dass ich dann glaube, dass es mich ohne sie nicht mehr gibt. Gebe ich diesem Teil, dieser Erfahrung meine Liebe und Aufmerksamkeit, ein Verstehen, dann kann sich diese Verklebung lösen. Und in dem sich dieser innere Kampf, dieser Stress in mir löst, wird die gebundene Energie frei und das Bewußtsein für meine innere Präsenz bekommt Raum und Luft zu atmen. Ich bin frei und kann mich jetzt von diesem Muster verabschieden, in dem mich mich dem zuwende, was mir gut tut und ich dem Muster keine Energie mehr gebe. Es ist wie ein Erwachen in meine Präsenz, in eine neue Freiheit der Selbstbestimmung. Klang, Klangräume, Obertöne, intuitives Tönen, sowie Mantra singen, sind mir dabei wunderbare Begleiter. Berührung hilft dann oft sehr, diesen Prozess zu begleiten und die Erfahrung zu integrieren.

2007 lernte ich dann meine wunderbare Frau, Lebensgefährtin, Freundin, Edith in der Schweiz kennen und wir sind seit dem gemeinsam unterwegs.
2008 verlegte ich mein Atelier nach Rheinfelden und wir zogen zusammen an einen wunderschönen Platz 500 m oberhalb des Thuner Sees.